Physiotherm - Infrarotsauna

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Physiotherm - Tiefenwärme

Individuell angepasst – mit Hilfe der patentierten SENSOcare-Technologie

Wärme für mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Wärme tut einfach gut und trägt viel zum seelischen Wohlbefinden bei. Wärme kann auch die Gesundheit fördern und diverse Leiden lindern. Diese Erkenntnis nutzten bereits die Menschen im alten Rom und entwickelten verschiedene Methoden, dem Körper an bestimmten Stellen oder als Ganzes Wärme zuzuführen.

Dadurch, dass unsere Lebenserwartung stetig ansteigt, wird die moderne Medizin vor neue Herausforderungen gestellt. Mit zunehmendem Alter treten Beschwerden auf, die durch einen eingeschränkten Stoffwechsel, eine eingeschränkte Gewebeversorgung, Abnutzungserscheinungen oder muskuläre Verspannungen verschlimmert oder sogar verursacht werden können.

Wärme – die Verbesserung der Durchblutung und eine Temperaturerhöhung im Gewebe – kann hier auf einfache Weise einen positiven Beitrag leisten. Es ist also nicht verwunderlich, dass Wärmeanwendungen in der modernen Medizin wieder an Bedeutung gewinnen, wenn auch mit einem höheren technischen Anspruch als früher.

Die Niedertemperatur-Infrarottechnologie, die in den Physiotherm Infrarotkabinen zum Einsatz kommt, greift aktuelle Erkenntnisse zum Thema Wärme auf. Dabei verfolgt sie eine andere Zielsetzung im Vergleich zu herkömmlichen Ganzkörperanwendungen wie z.B. Sauna, Dampfbad oder übliche Infrarotkabinen: Während diese Ganzkörperanwendungen im Kontext der Kneippschen Reizanwendungen zu sehen sind (Warm-Kalt-Reize), ist das Ziel der Niedertemperatur-Infrarottechnik eine schonende Durchwärmung (Tiefenwärme) des gesamten Körpers von innen heraus.

Was bedeutet das?

Nur im Körperkern (innere Organe, Gehirn) wird die Temperatur konstant auf 37°C gehalten. In der Körperschale (Muskulatur, Knochen, Bindegewebe Fettgewebe) liegen die Temperaturen teilweise 10°C darunter. Das Interessante: Schon eine Erhöhung der Gewebetemperatur um nur 5°C verdoppelt die Stoffwechselleistung und erhöht die Durchströmung des Gewebes um 30%. Das Ziel ist also, im gesamten Körper eine Gewebetemperatur von knapp über 37°C zu erreichen, um so möglichst effizient von den Wärmeeffekten zu profitieren.

Wie funktioniert das?

Um eine Durchwärmung (Tiefenerwärmung) schonend zu erreichen, arbeitet das Physiotherm-Prinzip nicht gegen, sondern mit der körpereigenen Wärmeregulation.

Beginnend bei ca. 30° Lufttemperatur (ein unbekleideter, ruhender Mensch befindet sich dabei im thermischen Gleichgewicht = thermoneutral) wird dem Körper über ca. 10 % der Körperoberfläche Wärme zugeführt. Um die Haut in diesem durch die Infrarotstrahler erwärmten Bereich wieder zu kühlen, erhöht der Körper die Hautdurchblutung. Das Blut transportiert die Wärme Richtung Körperkern. Im Körperkern vermischen sich 10% erwärmtes mit 90% thermoneutralem Blut. Diese Wärmemenge kann der Körper schrittweise durch eine Blutumverteilung in die Körperschale verlagern, ohne dabei selbst künstliches Fieber (über 38°C) zu riskieren. Die Körpertemperatur steigt so über ca. 30 Minuten kontinuierlich um 0,2 bis 0,3°C an.

Durch die Umverteilung des erwärmten Blutes von innen nach außen kommt es zu der gewünschten Durchwärmung des Körpers. Überschüssige Wärme kann der Körper durch die Erweiterung der Blutgefäße in der Haut und durch Schweißbildung leichter wieder abgeben als bei Umgebungstemperaturen von über 37 Grad. Der Vorteil ist, dass das Physiotherm-Prinzip auch bei Anwendungen von deutlich mehr als 30 Minuten das Herzkreislaufsystem nur wenig belastet.

Je nach der Ausgangtemperatur vor der Anwendung, wird im Gewebe eine Stoffwechselanregung um den Faktor 3 sowie eine mehr als 30% verbesserte Versorgung erreicht.

SENSOcare: Individuell angepasste Infrarotbestrahlung

Übersetzt bedeutet die aus dem lateinischen stammende Vorsilbe „infra“ „unterhalb“. Das Wort „Infrarot“ verdeutlicht somit, dass ein Bereich der elektromagnetischen Strahlung gemeint ist, der unterhalb des roten Endes des sichtbaren Lichtspektrums liegt. Das für uns unsichtbare Infrarotspektrum umfasst den Wellenlängenbereich von 780 nm bis 1.000.000 nm (Nanometer). Wegen ihres wärmenden und wohltuenden Effekts wird Infrarotstrahlung oft auch als „Wärmestrahlung“ bezeichnet.

Infrarotstrahlung ist das geeignete Medium, um dem Körper Wärme zuzuführen. Sie „projiziert“ Wärme berührungslos auf die Haut. Die Haut kann alle ihre Funktionen nutzen, um die Wärme zu verarbeiten.

Als Wärmeapplikationsfläche ist der Rückenbereich von Vorteil, da hier eine hohe Versorgung mit Blutgefäßen einen gleichmäßigen Transport der Wärme gewährleistet. Um dies zu unterstützen, muss ein Strahler zudem ein homogenes Bestrahlungsfeld erzeugen, was in der Physiotherm Infrarotkabine durch die Lavasandtechnologie in Kombination mit einem speziellen Reflektor realisiert wird.

Da die Hautdurchblutung und die Wärmeregulation durch Medikamente und/oder Erkrankungen beeinträchtigt, aber auch tagesformabhängig unterschiedlich ist, kann die Haut nicht jeden Tag die gleiche Wärmemenge verarbeiten.

Um eine thermische Schädigung der Haut zu verhindern und dennoch immer einen optimalen Wärmeeintrag zu erreichen, setzt Physiotherm die eigens entwickelte SENSOcare-Technologie ein. Diese spezielle Strahlertechnologie passt über hauttemperaturmessende Sensoren die ununterbrochene Infrarotbestrahlung automatisch an die momentanen Bedürfnisse des Körpers an.


Durchwärmungsanwendungen mit erstaunlich breitem Einsatzspektrum

Eine schonende Durchwärmung ermöglicht es, die zahlreichen Wärmeeffekte auf die Körperschale auszudehnen.

Regelmäßige Anwendungen der Niedertemperatur-Technologie können daher bei vielen Erkrankungen einen wertvollen Baustein individueller Therapiekonzepte darstellen und sind gerade auch in der Gesundheitsvorsorge sinnvoll. Mögliche Wärmeeffekte:

  • Muskelverspannungen lösen

  • Schmerzen lindern

  • Immunsystem stärken

  • Infektanfälligkeit reduzieren

  • Durchblutung erhöhen und Gewebeversorgung verbessern

  • Stoffwechsel anregen

  • Grundumsatz steigern

  • Entgiftung und Entschlackung unterstützen, durch intensives Schwitzen

  • Blutdruck und Puls regulierend beeinflussen

  • Herzkreislaufsystem trainieren (mildes Ausdauertraining)

In Kombination mit Physiotherm können noch bessere Resultate erzielt werden bei: