Borreliosezentrum Leipzig

Telefonzeiten

Montag bis Donnerstag: 9.00 - 17.00 Uhr

Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr

 

Die Terminvereinbarung nehmen Sie bitte telefonisch vor.

Parkplätze im Innenhof - über Rudolph Sack Strasse.

Borreliosezentrum Leipzig

Wenn Sie unter

  • unerklärlicher Erschöpfung
  • Gelenkbeschwerden mit wechselnder Lokalisation
  • Brennschmerzen der Haut oder Fußsohle
  • Länger andauernden Grippesymptomen
  • Konzentrations-, Merk-, Koordinationsstörungen
  • Muskelsteifheit mit Anlaufproblemen

oder Ähnlichem leiden, könnte eine unbemerkt durchgemachte (Lyme-) Borreliose die Ursache dafür sein.

Das Borreliosezentrum Leipzig bietet:

  • umfassende Beratung
  • Labortest: Western Blot Borrelien, Lymphozytentransformationstest (LTT- Borrelien), CD57- Immunzellen,
  • Abklärung von "parallelen" Infekionen z.B. Chlamydien, Yersinien, EBV, CMV sowie Parasiten
  • adäquate Antibiotika- Therapie
  • naturheilkundliche Begleittherapie (u.a. Artemisin, Rizol, Heilpilze...)
  • Intervall- Hypoxie- Hyperoxie- Sauerstofftherapie IHHT
  • Zusammenarbeit mit der Deutschen Borreliose- Gesellschaft
  • Hyperthermie - moderate (bis 40°C) als auch extreme (max 42°C) Fiebertherapie sind möglich
  • Abklärung und Therapie von Therapieblockaden z.B. Schwermetallbelastung
  • Hochdosis- Vitamin- C- und Artesunat- Infusion
  • Ernährungsberatung

Diagnostik

Nach neueren Studien (C.W. Ang et al., Eur. J. Clin. Microbiol. Infect. Dis, puplishes online 27.1.2011) haben die üblich durchgeführten ELISA- Borrelien- Tests nur eine Sensitivität von 34- 59 %. Sechs von zehn Borrelien- Infizierten werden vom ELISA- Test NICHT erkannt ("falsch negativ") und eine Borreliose wird fälschlicherweise ausgeschlossen. Ausserdem ist keine spezifische Aussage über tatsächlich vorhandene Borrelien- Antikörpern möglich ("unspezifische Kreuzreaktionen"). Wir empfehlen die Anwendung von ELISA  und Immunoblot gleichzeitig um die Spezifität und Sensitivität zu verbessern.

3- Säulen- Diagnostik

1. Borrelien - Immunoblot (Western- Blot): zeigt ob eine Antikörper- Antwort gegen Borrelien vorliegt. Sensitivität ca. 60%

2. Lymphozytentransformationstest (LTT): zeigt die aktuelle zelluläre Aktivität gegen Borrelien. Sensitivität ca. 89%

3. CD- 57+ - Immunzellen: können mit der Borrelien Aktivität korrelieren und auf ein geschwächtes Immunsystem hindeuten. Sensitivität ca. 70%

Gleichzeitige Bestimmung aller 3 Teste: Sensitivät ca. 90%.

Bei Lyme- Borreliose im Stadium III (ohne wesentliche ZNS Beteiligung) finden sich übrigens bei 95% keine Liquor- Antikörper !

Hervorragend hat sich mittlerweile die Fiebertherapie bewährt !

Wie kann die Hyperthermie - Fiebertherapie helfen ?

In einer österreichischen Studie - publiziert in einem Skandinavischen Journal - zeigte sich, dass die Borrelien sehr hitzeempfindliche Bakterien sind und durch eine Körpertemperatur von 41 Grad vollständig eliminiert werden können (Studie 1996). Durch die Anhebung der Temperatur von 36 auf 38°C konnte eine 16- fach verstärkte Wirkung der Antibiotika festgestellt werden. Nur wenige Studien haben diese Temperaturlabilität der Borrelien nachverfolgt, z.B. die Studien 1990, 1995. Die meisten Temperatur-Wachstums-Studien zur Borreliose wurden nur bis 37 Grad durchgeführt (z.B. Studien 1999 USA, 1999 Tschechien). Durch die sehr starke Anregung der Durchblutung während der Fiebertherapie werden ausserdem Antibiotika und Zellen des Immunsystems auch in schlecht oder minder durchblutete Gewebe befördert. Fieber scheint ausserdem das natürliche STOP- Signal für Entzündungsbeendigung zu sein.

In unserer Praxis werden 2 Hyperthermie- Sitzungen von in der Regel 6 Stunden (je nach Schweregrad der Borreliose) im Abstand von 4 Wochen durchgeführt. Dabei werden Temperaturen bis 41,5°C (für 1,5 Stunden) angestrebt. Gute Ergebnisse gibt es allerdings auch bei einer moderaten Hyperthermie mit Temperaturen bis 40°C, dabei wird vor allem das Immunsystem stimuliert.


"In 50% der Fälle ist ein Zeckenbiss nicht erinnerlich"

"Bei ca. 35% fehlt die typische Wanderröte"