Medizin der Zukunft

Telefonzeiten

Montag bis Donnerstag: 9.00 - 17.00 Uhr

Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr

 

Die Terminvereinbarung nehmen Sie bitte telefonisch vor.

Parkplätze im Innenhof - über Rudolph Sack Strasse.

Medizin der Zukunft: Neues medizinisches Paradigma

Eine im tieferen Sinn ganzheitliche medizinische Sicht geht weit über die Vorstellung eines materiellen Universums hinaus. Das neue Paradigma aller Wissenschaften beinhaltet die untrennbare Ganzheit von Materie und Geist, die Vielheit aller Erscheinungsformen der Welten in der universellen Einheit – und einen GEIST, der hinter allem Existierenden schwingt.

“Wir sind nicht Menschen, die spirituelle Erfahrungen machen, sondern spirituelle Wesen, die menschliche Erfahrungen machen,” sagt Teilhard de Chardin. Diese Erfahrungs- und Sichtweise verändert fundamental alle Vorstellungen von Medizin und Heilung.

Heilung ist nicht die Abwesenheit von Krankheit, sondern die Erfahrung umfassender Ganzheit – selbst wenn wir krank sind.

Einzigartige Heilkraft ist in jedem Menschen. Heilung bedeutet, dazu wieder einen neuen Zugang zu finden.
Heilung kann auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele geschehen. Medizinische Methoden können dabei hilfreich sein, diesen inneren Heilungsprozess zu unterstützen – die Heilung selbst jedoch kommt aus dem Innersten des Menschen selbst. Nichts Äußeres heilt – es heilt.

Heilung auf allen Ebenen

Heilung umfasst alle Ebenen.
Alle Seinsaspekte – Körper, Gefühl, Denken und transpersonales Sein – sind untrennbar miteinander verbunden und vernetzt.

Die meisten Menschen identifizieren sich mit dem Körper, den Gefühlen und den Gedanken. In diesen Bereichen erleben sie auch Krankheit und Leiden. Ist man körperlich krank, sucht man einen Körper-Arzt auf, geht es um ein emotional-psychisches Problem, ist ein Psychotherapeut gefragt, gibt es ein Problem mit dem Denken oder mit den übrigen mentalen Funktionen, wendet man sich an einen Psychiater.
Die meisten Menschen einschließlich Ärztinnen und Ärzte sehen gewöhnlich Körper, Gefühle und Verstand als getrennte Einheiten an, die nicht viel miteinander zu tun haben und so unabhängig voneinander krank werden und entsprechend nur in diesem Bereich behandelt werden müssen.

Körper, Gefühle und Gedanken existieren jedoch nicht voneinander getrennt, sondern sie durchdringen und beeinflussen einander unentwegt. So kann ein körperliches Leiden sowohl die Gefühlsebene mit Angst, Verzweiflung oder Depression beeinflussen als auch die Gedanken, die um die Krankheit und das Leiden zu kreisen beginnen.

Es sind gewöhnlich der Körper, die Gefühle und die Gedanken, zu denen man Ich sagt. Der Mensch geht jedoch weit über diese Dimensionen in einen transpersonalen Bereich hinaus, in dem die Ich-Identifikation in einen grenzenlosen Raum universellen Bewusstseins aufgeht. In jedem Menschen gibt es dieses Wissen um die eigene universelle Weite – die meisten haben es jedoch im Zuge ihres reifenden, rationalen Verstandes vergessen – denn was vom Verstand her nicht sein kann, das darf nicht sein und wird ausgeblendet.

Auch der Verlust spiritueller Anbindung kann Leiden und Krankheit verursachen. So ist auch der spirituelle, transpersonale Bereich wesentlich für eine ganzheitliche Herangehensweise in der Medizin.

Für jeden tiefgreifenden und umfassenden Heilungsprozess ist es notwendig, diese Ganzheit des Menschen zu begreifen. Heilung beginnt dann, wenn man sich selbst als ganz zu betrachten lernt, und Ärzte und Therapeuten ihre Patientinnen und Patienten als in ihrem Wesen ganz, ungetrennt und heil ansehen.

Quantenphysik

Der Quantenphysiker Max Planck hat vor über 80 Jahren gesagt: „Es gibt keine Materie, nur einen hinter Allem wirkenden intelligenten Geist.“
Das immer noch gängige Welt- und Wissenschaftsbild ist materieller Natur. So betrachtet auch der weitaus größte Teil der Medizin den kranken Menschen lediglich als einen reparaturbedürftigen, materiellen Körper.

Die Physik – als die Mutter der Naturwissenschaften – musste jedoch das materielle Paradigma aufgeben, weil es immer mehr und nicht mehr zu ignorierende Forschungsergebnisse gibt, die sich nicht im Sinne der klassischen Physik materiell und mechanisch erklären lassen.
Um die Natur der Materie zu erforschen, begann man sie aufzuspalten – von den Molekülen, über die Atome bis letztlich zu den subatomaren Teilchen. Man dachte, die Grundbausteine des Universums gefunden zu haben. Versucht man nun herauszufinden, woraus die subatomaren Teilchen bestehen und geht noch eine Ebene der Materiespaltung tiefer, dann löst sich alle Materie auf und es bleibt nur noch eine Art „leerer“ Raum zurück, der mit unendlich vielen Informationen in Form gleichlaufender Wellenfunktionen angefüllt ist.

In diesem „Raum“ – Quantenfeld genannt – sind alle im Universum existierenden Informationen virtuell, raum- und zeitlos enthalten. Materie, Gestalt und Form entstehen, wenn zwei Wellen aufeinandertreffen und ihre Information quasi zu einer erfahrbaren Erscheinungsform in Raum und Zeit „gerinnt“. So kann z.B. ein Gedanke als Wellenfunktion mit einer noch nicht realisierten Welle im Quantenfeld kollidieren, wodurch diese Information „gerinnt“ und sich in Raum und Zeit manifestiert.
Information im Quantenfeld kann man wortwörtlich als In-formation verstehen: Sie bringt eine noch nicht manifestierte Information aus dem Quantenmeer aller Möglichkeiten in Form und Gestalt.

Jeder Mensch ist in diesem Sinne eine Summe manifestierter Informationen. Auch Gedanken, vor allem tiefsitzende Überzeugungen und Glaubenssätze sind manifestierte Informationen, die aus dem Meer der Möglichkeiten entweder immer wieder schon bekanntes Altes (wie z.B. den physischen Körper, ein Leiden, eine Krankheit) oder Neues (eine neue Einstellung, einen Heilungsprozess, ein gesünderes Organ) hervorbringen. Auf diesem Hintergrund kann man lernen, krankmachende innere Bilder und Überzeugungen weitestgehend durch Bewusstwerden zu entkräften und stattdessen neue, heilsame Informationen zuzulassen.

TEXT:  Dr. med. Klaus- Dieter Platsch